Gasdruckfedern sind heute an allerlei Orten verbaut, wo wir sie gar nicht einmal unbedingt immer gleich entdecken. Zugegeben, die Heckklappe hinten am Auto ist ein nur zu bekanntes Beispiel für Ihre Verwendung. Doch auch an vielen anderen Stellen im Haus und rund um Fahrzeuge aller möglichen Art herum finden sich Gasdruckfedern verbaut. Man muss nur genau hinsehen, dann entdeckt man sie sogleich. Das ist ja auch das Schöne an den kleinen Helferlein, die einen dabei unterstützen, Klappen und Luken in allen erdenklichen Arten und Ausführungen zu öffnen und zu schließen: Dass sie nämlich immer äußerst dezent im Hintergrund agieren – sie bleiben immer etwas versteckt, sodass man das Gefühl bekommt, die Klappen schweben von allein auf und wieder zu. Gasdruckfedern können zum Beispiel an anderen Teilen von Fahrzeugen verbaut sein. Manche Fahrzeuge – und darunter sind erstaunlicherweise gar nicht so selten ältere Fahrzeuge zu finden – benutzen diese Technik, um nicht nur die Klappe am Heck, sondern auch die vorn im Bereich des Motors auf und zu fallen zu lassen. Und vergessen wir nicht die Funktion des in der Schwebe Haltens, die gerade bei Arbeiten am Motor, am Getriebe oder an sonstigen technischen Feinheiten des Wagens meistens im vorderen Bereich des Autos vollzogen werden. Denn der Raum des Motors ist bekanntermaßen ja gerade das Herz eines jeden KFZ. Hier sollten daher Gasdruckfedern verwendet werden, die auch gut funktionieren und nicht schon etwas schlapp sind, sodass die Klappe Gefahr läuft, herunter zu fallen. Denn man beugt sich ja bei Arbeiten am Motor gerne mal über den Wirrwarr an Schläuchen und sonstigen Instrumenten. In einer solchen Situation sollte in keinem Falle wegen eines Paares kaputter Gasdruckfedern die Sicherheit der Person gefährdet werden, die sich gerade guten Willens über das defekte Teil am Wagen beugt. Aber auch an Motorrädern werden Gasdruckfedern gar nicht so selten eingebaut. Haben Sie zum Beispiel schon einmal genau nachgesehen, wie die hoch klappbaren Sitze funktionieren, unter denen man seine Sachen wie zum Beispiel den Helm oder die schwere Bekleidung verstauen kann? Oft sind unsere kleinen unsichtbaren Helfer am Start, wenn es heißt, wir heben, halten und senken die Klappe. Denn das sind die Hauptfunktionen von Gasdruckfedern – das ist quasi ihr alltägliches Brot, wenn man es so sagen möchte. Ein letztes Beispiel sind wohl die umgerüsteten Fahrzeuge, wie zum Beispiel die Art von Mofa, die zum Verteilen von Pizzas uns sonstigem Fast Food oft eingesetzt wird. Sie alle verfügen über eine Thermo-Kiste auf dem Gepäckträger, deren Klappen – Sie ahnen es bereits – gar nicht so sollten von unseren surrenden Helferlein auf und zu gemacht werden.

Gasdruckfedern finden sich auch im Haushalt

Doch auch im Haushalt finden sich Gasdruckfedern gar nicht so selten. Denken Sie zum Beispiel an die Vielzahl von Schränken in der Küche, die mit der Hilfe der seufzenden Stangen zum Ausziehen funktionieren. Die Faustregel ist, alles, was eine Klappe hat und oft auf und wieder zu gemacht wird, ist hervorragend für die Verwendung von Gasdruckfedern geeignet. Denn es gibt wohl keinen Mechanismus des Öffnens, Haltens und des Schließens, der bequemer ist und mit weniger Handgriffen zu erledigen ist. Denn man muss der Klappe ja nur einen ganz kleinen Anschwung geben, damit sie von allein aufschnellt. Das ist enorm ökonomisch, was den Einsatz der eigenen Bewegung angeht: Man lässt die Klappe bereits in einem sehr frühen Stadium los und hat somit sehr früh beide Hände frei, um die nächste Bewegung – sagen wir einmal, im Beispiel des Wandschranks ist das das Herausnehmen von Tellern oder Tassen – zu planen und zu koordinieren. Sicherlich ist die ganze Bewegung eine Sache von nur einigen Sekunden, könnte man einwenden. In der Koordination unserer Bewegungen, gerade im Mikrobereich, ist dieser Vorteil an Zeit aber nicht zu unterschätzen. Sicherlich ist es nicht so, dass wir dank Gasdruckfedern an der Klappe am Wandschrank minutenweise Zeit pro Tag sparen. Wenn man jedoch die enge Koordination unserer Bewegungen beim Hantieren mit Geschirr in der Küche oder beim Kochen bedenkt, kommen Gasdruckfedern gerade recht, um alle Bewegungen aufeinander abzustimmen. Daher können die unsichtbaren Stangen, die, wenn sie gut verbaut sind, nur durch ihr typisches pfeifendes Seufzen wahr genommen werden können, unsere Handlungen auch im Haushalt enorm verbessern und einfacher und geschmeidiger machen – jeden Tag und immer wieder.

Auch im Häuserbau finden sie Anwendung

Gasdruckfedern sind also vor allem in KFZ und im Haushalt an allen erdenklichen Klappen und Luken zu finden. Jedoch kann man sie sogar im Häuserbau selbst entdecken. Denken Sie nur an kippbare Fenster. Da gibt es zum einen solche, die Schräg mit dem Verlauf des Daches eingebaut werden. Sie eignen sich hervorragend für den Mechanismus der Gasdruckfedern, wenn sie denn geöffnet, gehalten und geschlossen werden sollen. Jedoch findet sich das Produkt auch bei vertikal eingebauten Fenstern, die aus Gründen der Sicherheit nicht komplett geöffnet, sondern nur bis zu einem gewissen gerade auf und wieder zu gekippt werden sollen. Auch sie müssen freilich an einer bestimmten Position verweilen, wofür die Funktion des Haltens der Gasdruckfedern ins Spiel kommt. Diese Fenster, die nicht vollständig geöffnet werden dürfen, finden sich aus Sicherheitsgründen oft in hohen Häusern oder an solchen Fenstern, die potentiell von Kindern bedient werden, die oft noch nicht die Folgen ihres Handelns abschätzen können, beispielsweise in Kindergärten, Schulen oder Schullandheimen. Die Anwendung unserer kleinen dezenten Helfer des Alltags beschränkt sich also nicht auf eine bestimmte Situation, sie sind vielmehr als wahre Allzweckhelfer zu betrachten. Mit einem geschulten Auge fallen einem oft sofort die Einbauplätze auf.

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